Dermatologische Onkologie: Keine Chance dem Krebs


Trotz präventiver Dermatologie stieg die Zahl der Hautkrebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt zwei bis drei Millionen Neuerkrankungen pro Jahr. Diese hohe Zahl ist nicht nur auf Umwelteinflüsse (wie etwa einem Rückgang der Ozonschicht), sondern auch auf unser verändertes Freizeitverhalten (mehr Outdoor-Aktivitäten) und die höhere Lebenserwartung zurückzuführen.

Mittlerweile sind der helle bzw. weiße (epitheliale) und der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) aus der Gruppe der seltenen Tumore in den Kreis der häufigen Krebsformen übergetreten, was zu einer Aufwertung der dermatologischen Onkologie innerhalb des Faches geführt hat. Jede zweite Krebserkrankung ist mittlerweile weißer Hautkrebs. Zwar sind Männer und Frauen gleichermaßen gefährdet, bei Frauen kommt es allerdings deutlich früher (etwa ab dem 40. Lebensjahr) zu einem erhöhten Risiko.

Diagnose & Therapie


Hauttumore sind für Hautärzte meist schon mit bloßem Auge erkennbar, zusätzlich kann allerdings auch ein Dermatoskop (Auflichtmikroskop) zum Einsatz kommen. Sofern es sich um einen malignen (bösartigen) Tumor handelt, ist das Herausschneiden die häufigste Behandlungsmöglichkeit. Bei Gegenanzeigen sind allerdings auch alternative Therapiemöglichkeiten gegeben:

Abtragung:

Abschabung von Hautgewebe bis zur vollständigen Entfernung.

Elektrodesikkation:

Mithilfe elektrischen Stroms wird das Tumorgewebe erhitzt und zerstört.

Kryotherapie:

Mithilfe von flüssigem Stickstoff wird das Tumorgewebe „abgefroren“.

Strahlentherapie:

Einsatz von Röntgenbestrahlung zur Gewebe-Zerstörung.

Laserchirurgie:

Einsatz von Laserbestrahlung zur Gewebe-Zerstörung.

Photodynamische Therapie:

Auftragung eines strahlen-sensibilisierenden Stoffes und anschließende Lichtbestrahlung zur Gewebe-Zerstörung.

Chemotherapie:

Einsatz von Chemotherapeutika.

Medikamentöse Therapie:

Einnahme von Substanzen zur Signalweg-Unterbrechung der Krebszellen in Tablettenform.

Dank der Anbindung meiner Ordination an das Krankenhaus Rudolfinerhaus sind etwa Strahlenbehandlungen direkt möglich. Sie ersparen sich als Patient deshalb eine externe Zuweisung.

Gerne berate ich Sie in meiner Ordination ausführlich zur Hautkrebsbehandlung sowie -vorsorge – denn Vorsorge ist der beste Schutz!

Dr. Eva-Maria Kokoschka

Rudolfinerhaus Privatklinik


Billrothstraße 78
1190 Wien

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