Geschlechtskrankheiten: Schutz statt Reue


Wussten Sie, dass nach dem ungeschützten Intimkontakt mit einer fremden Person eine 40prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Infektion mit einer Geschlechtskrankheit vorliegt? Wenn Sie jemanden nicht kennen, können Sie nie sicher sein, sich nicht mit Pilzen, Viren oder Bakterien infiziert zu haben. Nicht immer machen sich Geschlechtskrankheiten durch Symptome wie Juckreiz oder Brennen bemerkbar, können im schlimmsten Fall aber zu Unfruchtbarkeit oder gar zum Tod führen. Kommen Sie zur Abklärung eines Verdachts deshalb am besten in meine Praxis, um sich diskret von mir untersuchen und beraten zu lassen.

Arten von Geschlechtskrankheiten


Erkrankungen, welche durch ungeschützte Sexualkontakte übertragen werden, werden nach den Erregern unterschieden:

Viren:

AIDS (HIV), HBV/HCV (Hepatitis B/C), Herpes genitalis (Genitalherpes), Condylome (Feigwarzen, ausgelöst durch HPV – Humanes Papilloma Virus)

Bakterien:

Lues (Syphilis), Ulcus molle (Weicher Schanker), Gonorrhoe (Tripper), Chlamydien, Streptokokken, Bakterielle Vaginose (Haemophilus vaginalis, Gardnarella vaginalis)

Protozoen (Einzeller) bzw. Parasiten:

Trichomonaden, Giardiasis, Pediculosis pubis (Filzläuse), Skabies (Krätze)

Pilze:

Mykosen (Candida albicans)

Sexuell übertragbare Erkrankungen, auch STDs (sexually transmitted diseases) oder STIs (sexually transmitted infections) genannt, können sowohl vaginal, oral oder anal übertragen werden. Sie gelten als die verbreitetsten Ansteckungskrankheiten weltweit.

Diagnose und Behandlung


Neben einer Blutabnahme können auch Abstriche zur Diagnostizierung von Geschlechtskrankheiten eingesetzt werden. In meiner Praxis im Rudolfinerhaus können die Proben und Abstriche direkt ins Labor geschickt werden, im 1. Bezirk weise ich Sie einem Speziallabor zu. Nach der Diagnose behandle ich sowohl Sie als auch Ihren Partner.

Gegen einige Viruserkrankungen (etwa Hepatitis B) besteht die Möglichkeit einer Impfung. Andere (etwa Genitalherpes) lassen sich durch Virostatika medikamentös eindämmen. Bakteriell übertragene Krankheiten wie Chlamydien oder Bakterielle Vaginose lassen sich mit Antibiotika bzw. Prebiotika behandeln, gegen Pilzerkrankungen werden Antimykotika (Antipilzmittel) eingesetzt. Bei einigen Erkrankungen wie etwa AIDS lassen sich zwar die Erreger eindämmen und die Symptome behandeln, eine vollständige Heilung ist allerdings nicht möglich.

Schützen Sie sich und Ihre Geschlechtspartner deshalb unbedingt durch die Verwendung eines Kondoms!

Dr. Eva-Maria Kokoschka

Rudolfinerhaus Privatklinik


Billrothstraße 78
1190 Wien

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